Die Ewige Stadt Rom

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Die Haupstadt Italiens liegt gerade in der Mitte der italienischen Halbinsel. Mit keinem Zugang zum Meer entfällt natürlich die Möglichkeit vom Strandurlaub aber bei so einer Fülle von historischen und kulturellen Highlights, die diese „ewige Stadt“ anzubieten kann, wer würde schon am Strand faulenzen wollen? Da gibt es so viel zu entdecken.

Und beim Sommerbesuch lässt sich die Hitze mit Hilfe von Springbrunnen, unter denen viele auch Trinkwasser gefüllt sind, gut ertragen. Und ein Picknick oder Spaziergang am Fluss Tiber bietet sich natürlich auch immer an. Wenn euch das als zu ruhig vorkommt, dann wäre ein Besuch von Sommerfestivals entlang des Flusses sicher lohnenswert!

Historisches Rom

Schon seit 2000 Jahren kennt man Rom als die „Ewige Stadt“. Und gerade in dem Stadtzentrum, gefüllt mit historischen Denkmälern, spürt man die Ewigkeit wie sonst nirgendwo. Sorgfältigt pflegt die Stadt sein historisches Gesicht: keine Neubauten sind im Hauptteil der Stadt erlaubt, sondern nur am Stadtrand. Die Denkmäler sollten keine Nachbarschaft von modernen Gebäuden erhalten. Somit bildet die Stadt eine perfekte Kulisse für Filme und wenn man kein Geschichtsliebhaber ist, dann sicher wird man es aufregend finden, in die Spuren von Dreharbeiten eines Liebligsfilms zu folgen.

Kolosseum

Dies ist das größte antike Amphitheater der Welt: 50 000 Zuschauer durften die Spiele miterleben. Der Boden versteckt das ganze System von Räumen und Gängen, wo sich Gladiatoren bereit für die Spiel machten. Das Bauwerk ist sicher erstaunlich und interessant ist, dass viele Bauprinzipien vom Kolosseum bei modernen Stadien immer noch eingesetzt werden.

Theater des Pompeius

Theater des Pompeius (1. Jht vor Christus) war der erste Theaterbau aus Stein im ganzen Rom und konnte fast 18 Tausend Zuschauer willkommen heißen. Dabei durfte das Theater nur versteckt seine primäre Funktion ausüben – von außen betrachtet sah es aus, als ob das ganze Komplex als Stufen zum Venus Tempel dienen, der direkt am Eingang eingerichtet wurde. Heute ist noch die Kirche Santa Maria de Crypta picta in einen der Bögen eingebaut.

Campo de Fiori

Aus dem Italienischen „Blumenfeld“ ist Campo de Fiori ein Platz in der Stadtmitte, der vor allem wegen der Statue von Geordano Bruno heraussticht, der für sein Postulat über endloses Universum zum Scheiterhaufen veruteilt wurde. Der Platz dient heute als populärer Ort für Lokalmärkte, ob für Blumen oder Lebensmittel. Den Abend kann man in einem von zahlreichen Bars und Restaurants am Platz ausklingen lassen.

Sixtinische Kapelle

Ein Teil der Museen im Vatikan, ist Sixtinische Kapelle in erster Linie wegen der Kunstarbeit von Michelangelo Buonaroti, einem der bedeutendsten Renaissance-Künstler, bekannt. Auf mehr als 500 Quadratmeter Fläche sind man Bibielszenen abgebildet. Vor allem die Szene mit Adam, in der er vom Gott zum Leben mit seinem ausgestreckten Finger zum Leben erweckt wird, ist bekannt.

Trevi Brunnen / Fontana di Trevi und La Dolce Vita

Ein zauberhaftes Bauwerk im Barockstil, von dem ein Teil direkt in die Fassade des Palastes Palazzo die Poli eingebaut ist. Im dem Aussehen sollte der Brunnen einer Bühne ähneln. Ein Besuch bei Nacht ist mehr als lohnenswert: das Wasser und die Figuren im Fontan werden magisch angestrahlt.

Nur das Nachtbaden, wie in Federico Fellinis berühmten Film „La Dolce Vita“ empfiehlt sich eher nicht! Eine Münze reinwerfen, um zurück zu kommen, ist mehr als eine Tradition, das ist noch ein Betrag in die Stadtkasse – mehr als 1 Million Euro werden jedes Jahr aus dem Becken geholt und für Wohltätigkeit gespendet.

Erholung am Tiber

Der Tiber ist ein legendärer Fluss, denn genau hier wurden die mythologischen Gründer der Stadt Romulus und Remus in einem Körbchen rausgesetzt. Jetzt teilt die Tiberinsensel (Isola Tiberina) den Fluss in etwa zwei gleiche Hälfte.

Eine Bootsfahrt zwischen der Tiberinsel und Ostia wird sicher ein schönes Erlebnis sein! Jetzt nur Ausgrabungsgelände, war Ostia mit ihrer Lage an der Tibermündung („ostium“ heißt auch „Mündung“) in der Antike ein bedeutender Hafen. Jetzt kann man hier im Freilichtmuseum spazieren gehen: die Reste von altrömischen Märkten, Thermen und Gasthöfen lassen einen den Tagesablauf der antiken Menschen sehr lebendig vorstellen.

Lungo il Tevere (Lunge des Tibers)

Lungo il Tivere, ein Event am Ufer des Tiber Flusses ist eins der besten Sommerfestivals in Rom. Fast ganze drei Monate lädt das Festival die Stadtbesucher und Einheimische zum Entdecken von der lokalen sowie Weltküchen. Kulturelle Ereignisse sind auch geboten. Auch außerhalb des Festivals kann man am Tiber Ufer Kunst erleben: ein Werk von Street Art aus der Hand des modernen Künstlers William Kentridge „Trimuphs and Laments“ zeigt unverschönt verschiedene Epochen des Stadtlebens.